Stellungnahme: Keine Steuer-ID für Kreditfinanzierungen - StUmgBG

19. April 2017
Wer eine Waschmaschine finanziert, hat nicht die Steuer-ID parat.

Der Bankenfachverband (BFACH) wendet sich gegen die von der Bundesregierung geplante Erhebung der Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) bei der Vergabe von Verbraucherkrediten und der Finanzierung von Konsumgütern im Handel. Die Erfassung der Steuer-ID bei Barkrediten und Point-of-Sale-Finanzierungen hilft in keiner Weise bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch Offshore-Briefkastenfirmen, sondern schafft nur neue bürokratische Hürden für Verbraucher, Handel und Kreditbanken. Dies bringt der BFACH in seiner Stellungnahme zum Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) zum Ausdruck.

Von erheblichem Nachteil für die deutsche Exportwirtschaft sind ferner die geplanten Zusatzpflichten für Kreditbanken in Bezug auf sogenannte wirtschaftlich Berechtigte. Diese sollen künftig sogar über die Verpflichtungen nach dem Geldwäschegesetz hinausgehen und behindern so Finanzierung und Absatz von deutschen Investitionsgütern wie PKW, LKW, Bau- und Produktionsmaschinen.

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Seine Mitglieder sind die Experten für die Finanzierung von Konsum- und Investitionsgütern, allen voran Kraftfahrzeuge. Die Kreditbanken haben mehr als 170 Milliarden Euro an Verbraucher und Unternehmen ausgeliehen und fördern damit Wirtschaft und Konjunktur. Ein Drittel aller privaten Haushalte nutzt regelmäßig Kredite, um sich Konsumgüter anzuschaffen. Mehr als jeder zweite Ratenkredit stammt von den Kreditbanken.

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